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Die Ragdoll Katze

Rasseherkunft

Genau wie die Bengal hat auch die Ragdoll ihren Ursprung in den USA. Dort hatte in den 60er-Jahren eine Kalifornische Züchterin eine Perserkatze mit einem Burmakater verpaart. Aus dieser Kreuzung gingen ausgesprochen schöne, anhängliche und liebenswerte Kitten hervor. Ein paar Jahre später wurde nach sorgfältiger Auswahl der liebsten, wesensstärksten und schönsten Nachkommen ein Zuchtprogramm gestartet, um deren Gene weiterzugeben. Zur weiteren Verfeinerung der Rasse wurden schließlich auch Birmas und Burmas eingekreuzt. Die Ragdoll wurde 1967 vom amerikanischen Zuchtverband als eigene Rasse anerkannt. Dieser Entscheidung folgte ein paar Jahre später auch die Anerkennung durch die internationale Dachorganisation FIFe.

Aussehen

Die Ragdoll ist eine große, elegante und muskulöse Katze. Kater können bis zu 9 kg schwer werden, während Katzen etwas kleiner bleiben. Der Hals soll kurz und die Brust muskulös und füllig sein. Auffällig sind die Vorderläufe, die deutlich länger und muskulöser sein müssen als die Hinterläufe. Der Knochenbau ist massiv und außergewöhnlich stabil, wodurch das Skelett der Ragdoll schwerer als das von anderen Katzen ist. Auch ihre Pfoten sind größer als im Durchschnitt und zwischen ihren Zehen ragen kleine Fellbüschel heraus. Der Schwanz soll buschig sein und sich gut in das Gesamtbild der großen Katze einfügen. Auf dem keilförmigen Kopf sollen die mittelgroßen, abgerundeten Ohren weit auseinander stehen. Kinn und Backen haben kraftvoll zu sein. Die Nase soll etwas gebogen sein. Für die verhältnismäßig großen Augen wird eine ovale Form vorgeschrieben. Das Fell soll halblang, samtig weich und am Hals, am Schwanz sowie an der Außenseite der Oberschenkel länger sein. Bei der Ragdoll sind sechs Farben anerkannt: seal (schwarz), blue (blau), chocolate (schokoladenbraun), lilac (lila), red (rot) und cream (creme). Als Zeichnung sind colorpoint, mitted, bicolor, lynx, tortie und torbie erlaubt. Eine Besonderheit der Rasse ist, dass die Kitten weiß geboren werden und erst mit 10 Tagen ihre Farbe und Zeichnung zu entwickeln beginnen. Ihre endgültige Farbe erlangen sie erst im Alter von etwa zwei Jahren. Dank seiner besonderen Beschaffenheit neigt das seidig weiche Fell nicht zum Verknoten oder Verfilzen. Daher genügt es zur Fellpflege, die Katze etwa einmal wöchentlich zu bürsten.

Charakter- und Wesensmerkmale

Vom Wesen ist die Ragdoll sehr freundlich und dem Menschen gegenüber aufgeschlossen. Allerdings benötigt sie sehr viel Aufmerksamkeit von ihrem Besitzer. Sie mag die Gesellschaft anderer Katzen und auch mit Hunden schließt sie schnell Freundschaft. Sogar mit Kindern versteht sich die Ragdoll sehr gut.

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